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Berliner Stadtleben
aktualisiert 25.03.2005
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Ei - Em

 

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Eingriffsregelung
- Ausgleichsregelung - Ersatzregelung
  • Definition
  • Anwendung
    • Düsseldorf
    • Gerichtliche Regelung
      • Beschluß vom 21. Februar 1997 - BVerwG 4 B 177.96

        Leitsätze:
        Die im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung anzustellenden Ermittlungen sind in dem Umfang durchzuführen, daß eine sachgerechte Planungsentscheidung möglich ist. Eine vollständige Erfassung der betroffenen Tier- und Pflanzenarten ist regelmäßig nicht erforderlich. Es kann vielmehr ausreichen, wenn für den Untersuchungsraum besonders bedeutsame Repräsentanten an Tier- und Pflanzengruppen festgestellt werden und wenn für die Bewertung des Eingriffs auf bestimmte Indikationsgruppen abgestellt wird.

        Beschluß des 4. Senats vom 21. Februar 1997 - BVerwG 4 B 177.96

        I. VGH Mannheim vom 28.03.1996 - Az.: VGH 5 S 1301/95 - ... mehr

    • Vetreter & Quellen
      • GFN - Gesellschaft für Freilandökologie und Naturschutz mbH (Referenzliste für Eingriffsplanung
EM - Effektive Mikroorganismen in der Stadt

"Nicht der Keim spielt bei der Krankheitsentstehung die wichtige Rolle, sondern die Widerstandskraft des Körpers, das Milieu, das der angreifende Keim vorfindet." (Claude Bernhard, Vater der experimentellen Medizin)

  • Das Konzept

    Das Konzept der "effektiven Mikroorganismen" oder abgekürzt EM wurde von
    Prof. Teruo Higa (Universität Ryukyus, Okinawa, Japan) entwickelt. Er hat
    aus Mikroorganismen, die in Japan beispielsweise für die Herstellung von
    Sauergemüse eingesetzt werden, eine Kombination zusammengestellt, die sich
    in der Land- und Fischwirtschaft als nützlich erwiesen hat. Inzwischen wird
    in über 100 Ländern der Erde mit diesem Produkt gearbeitet und weltweit
    arbeiten über 1,5 Mio. Bauern damit. In Europa ist EM noch relativ wenig
    bekannt. Es sollen hier etwa 5.000 Bauern geben, die EM anwenden.

    Bei EM handelt es sich eine Mischung von verschiedenen Mikroorganismen, die
    in der Natur vorkommen und die als "nützlich" angesehen werden. Es handelt
    sich dabei um Milchsäurebakterien und Hefen, eine kleinere Anzahl von
    photosynthetischen Bakterien, Aktinomyzeten und andere, die in flüssiger
    Kultur nicht nur nebeneinder leben können, sondern auch synergetische
    Effekte bewirken.

    Als Experte für Pflanzenbau interessierte sich Prof. Higa für die Einflüsse
    der Mikroorganismen, die im Boden vorhanden sind, auf das Pflanzenwachstum.
    Er vertritt die Ansicht, daß sich Erträge und Pflanzengesundheit erhöhen
    lassen, wenn die Mikroorganismenpopulation im Boden gezielt durch Beimpfung
    mit nützlichen Mikroorganismen verändert wird. Damit steht er im Widerspruch
    zu den meisten Theorien des ökologischen Landbaus, die darauf vertrauen, daß
    sich die Populationen im Boden bei sachgemäßer Bewirtschaftung quasi von
    selbst in der gewünschten Weise herausbilden würden.

    Bei EM werden die betreffenden Mikroorganismen getrennt vermehrt und zu
    einer Stammlösung vereint. Diese, als EM1 bezeichnete Flüssigkeit, ist
    begrenzt lagerfähig, da die Mikroorganismen ruhen. Sie muß vor Verwendung
    durch Zugabe von Wasser und Melasse aktiviert werden und kann nach einigen
    Stunden als Gießwasser verwendet oder verregnet werden.

    Alternativ dazu kann die Anwendung der Mikroorganismen über "Bokashi"
    erfolgen. Das japanische Wort "Bokashi" bedeutet nichts anderes als
    "fermentiertes organisches Material" und es wird von japanischen Bauern
    traditionell als Bodenverbesserungsmittel eingesetzt. Bokashi kann aus einem
    breiten Spektrum organischer Ausgangstoffe hergestellt werden (Reiskleie,
    Maiskleie, Weizenkleie, Maismehl, Reishülsen, Bohnenschoten, Reisstroh,
    Ölkuchen, Baumwollsaatkuchen, kleingeschnittene Unkräuter, Sägespäne,
    Kokosnußfasern und -schalen, Fruchtrückstände von Palmöl, Fischmehl,
    Knochenmehl, Tierdung, Küchenabfälle, Wassergewächse, Krabbenschalen). Bei
    Verwendung von EM1 ist der Fermentationsprozeß nach einigen Tagen
    abgeschlossen und das Material kann als EM-Bokashi zur Bodenverbesserung
    eingesetzt werden, wobei 200 g/m2 als ausreichend betrachtet werden. Wenn im
    Boden nur wenig organisches Material vorhanden ist kann bis zur fünffachen
    Menge eingesetzt werden.

    Eine weitere Anwendungsform, die gegen Schädlinge eingesetzt wird, wird in
    Japan als "Sutochu" bezeichnet. Dazu wird EM1 mit Wasser, Alkohol, Melasse
    und Essig gemischt. Es ist mehrere Monate haltbar und wird in starker
    Verdünnung versprüht.

    Aus der langjährigen Praxis mit EM in Südostasien haben sich weitere
    Anwendungsformen und Anwendungsbereiche ergeben. In der Viehwirtschaft wird
    EM1 als Zusatz zu Futter und im Trinkwasser gegeben, es wird in Ställen
    versprüht, wodurch die Entstehung von schlechten Gerüchen vermindert und
    Insekten vertrieben werden.

  • In Thailand werden Öko-Shripms unter Verwendung von EM in Teichen
    produziert. In einer Versuchsstation in Sara Buri werden jährlich 5.000
    Kursteilnehmer ausgebildet. Als Multiplikatoren werden auch Soldaten
    eingesetzt, die ihr Wissen weitergeben sollen, wenn sie nach Ableistung des
    Wehrdienstes in ihre Dörfer zurückkehren.

  • EM im urbanen Umfeld des Bezirks Pankow

    Obwohl die Arbeiten von Prof. Higa in erster Linie für die
    Pflanzenproduktion in der Landwirtschaft gedacht waren, ist das Konzept von
    EM auch im städtischen Umfeld durchaus anwendbar.

    Eine spektakuläre Anwendung betraf die Gesundung uralter Bäume in Taiwan,
    die nach intensiver Behandlung mit EM wieder besser dastehen.

    Straßenbäume sind in Berlin hohen Belastungen ausgesetzt. Die Baumscheiben
    sind knapp bemessen und werden durch Hundekot und Abfälle belastet. Die
    Anwendung von EM als EM1-Lösung oder als EM-Bokashi könnte sich positiv auf
    ihre Gesundheit auswirken.

    Die Gartenanlagen, Parks und Friedhöfen des Bezirks bieten reichlich
    Anwendungsmöglichkeiten bei Neupflanzungen und zur Gesundung kranker
    Pflanzen. Der Einsatz als umweltfreundliches Mittel gegen Schädlinge
    anstelle von chemischen Mitteln wäre zu prüfen. Die Erfahrungen können an
    die Kleingärtner weitergegeben werden.

    EM-Bokashi kann aus den Grünabfällen des Bezirks hergestellt werden. Der
    Kompostplatz an den Botanischen Anlage ist bei dem gegenwärtig angewandten
    Verfahren, das lange Zeit in Anspruch nimmt, stark belastet. Die Herstellung
    von EM-Bokashi hingegen dauert nur wenige Tage bis zwei Wochen und würde die
    knappe Fläche effizienter ausnutzen.

    EM1-Lösung könnte auch dem Wasser der Straßenkehrmaschinen zugesetzt werden.
    Es ist möglich, daß dadurch schlechte Gerüche, vor allem vom Hundekot,
    wirksam beseitigt werden.

    Die EM1-Lösung kann zwar als fertige Stammlösung zugekauft werden, aber
    angesichts des nicht unerheblichen Bedarfs im Bezirk wäre eine eigene
    Produktionsstätte (Gewerbebetrieb) von Interesse. Die Mikroorganismen sind
    absolut ungefährlich und es kann unsteril gearbeitet werden. Die Errichtung
    einer Produktionsstätte für EM-Stammlösungen und daraus hergestellte
    Fertigpräparate für Kleinabnehmer könnte im Rahmen des Biotech-Clusters
    erfolgen. Aus den dort verarbeiteten Biomassen können die Nährstoffe für die
    Anzucht der Mikroorganismen gewonnen werden. Abwärme im
    Niedertemperaturbereich könnte über das Blockheizkraftwerk einer
    Biogasanlage zur Verfügung gestellt werden.

    Am Runden Tisch sollen auf der Basis des Leitbildentwurfes der Initiative
    Eoff (=Energieversorgung ohne Fremdbestimmung und Fossilbrennstoffe) die
    Möglichkeiten und Grenzen einer umfassenden energetischen und stofflichen
    Biomassenutzung im Berliner Nordosten besprochen werden. Unsere Ziele sind
    - ein Leitbild für die Region (Visionen und Strategien),
    - ein verbindlicher Handlungsrahmen und Prioritäten zur Umsetzung der Ideen,
    - die Gründung einer Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft und
    - die Entwicklung von konkreten Projektbeispielen

    Die Themen bestimmt der Runde Tisch, einige Vorschläge: Biomassenutzung und
    Landschaftsschutz, Biomassenutzung und Arbeit/Wertschöpfung, lokale
    Finanzierung, gesellschaftlich bedingte Prioritäten und Rahmensetzung,
    Stadt-Land-Verbund, Projektbeispiele, u.v.m.

  • mehr dazu bei Initiative eoff (www.energie-ernten.de)
    • Informationen zum 8. Runden Tisch des NABU zum Thema: EM - Effektive Mikroorganismen
      Datum : 30. Oktober 2002
      nächste Sitzung : 27. November 2002 zum Thema - Konkrete EM-Umsetzung in Berlin
      Ort : Harzburger Str. 3, 13187 Berlin (Nähe Tram 50 Station Mendelstr.)

      Anwesende u.a. :

      • Prof. Klaus Dieter Hentschel (Humbolt Universität Berlin Fachbereich Phytomedizin, Vorsitzender des Kompostierungsverbundes Brandenburg,Sachsen Anhalt,...)
      • Prof. Leuschner (Landschaftsingenieur,ehemals HU-Berlin, tätig in Polen mit EM-Projekt)
      • Herr Roland Schnell (lernte EM bei Pankgräfin e.V. und von Franz Peter Mau kennen)

       

  • Was ist EM - Erklärung der Stämme & Kulturen
    • EM sind "Effektive Mikroorganismen". Diese Kulturen gehören verschiedenen Stämmen an.
      EM setzen sich aus aeroben und anaeroben Organismen zusammen.
      Zu den aeroben Mikroorganismen zählen die Photosyntheseorganismen, anaerob sind die Azotobakterorganismen, welche Stickstoff zum Überleben benötigen. Da anaerobe Organismen Sauerstoff produzieren und auf organischem Material gedeihen kommt es zu symbiotischen Effekten zwischen den Organismen der aeroben und anaeroben Gattung.
      Neben den Azotobakter und den Photosyntheseorganismen wurden in EM noch weitere Stämme kombiniert. Es finden sich desweiteren Milchsäurebakterien, Hefen, fermentaktive Pilzen und effektiven Aktinomyzeten die vielschichtig sowohl aerob wie anaerob sind.
      Die Technologie, die hinter dem Konzept von EM steht wurde vom Agrarwissenschaftler Dr. Teruo Higa, Hochschullehrer an der Universität des Ryukyus-Archipels auf Okinawa, Japan, entwickelt.

  • Was ist EM1
    • EM1 ist die Mischung aus 80 verschiedenen Mikroorganismen-Kulturen die eine Kombination der aeroben und anaeroben effektiven Mikroorganismen darstellt.

      EM1 ist die Basis für EMa

  • Wirkung von EM1
    • Die Mikroben der Mischung sind identisch mit den Vorfahren , die seit jahrmillionen natürlicherweise im Boden vorkommen. Für Mensch, Tier und Pflanze sind sie völlig unschädlich da sich natürliche Biozönosen gebildet haben.

      Neu ist die einzigartige Kombination dieser effektiven Mikroorganismen, die den synergetischen Effekt auf lebewesen verstärken.


      Ursprünglich wurden die Mischkulturen entwickelt, um die Bodenflora im landwirtschaftlichen Berieb zu stabilisieren bzw. diese wieder herzustellen. Als weitere Folge des Einsatzes von EM kam es bei den Pflanzen zu einer deutlichen Steigerung des Wachstums, des Ertrages, der Erntequalität und der Lagerfähigkeit.

      EM1 kann seine positive Wirkung auf den Boden erst entfalten, wenn die Effektiven Mikroorganismen einen größeren Anteil an der Bodenmaterie einnehmen als die "krankmachenden" Mikroorganismen (Dominanzprinzip). Die Mikroorganismen des Bodens, welche anteilig am geringsten vertreten sind, wirken gleich der stärksten Fraktion.

      Liegen diese in dominanter Menge von EM im Vgl. zu den schädlichen Mikroorganismen vor, sind sie in der Lage abbauende Mikroorganismen aus dem Millieu zu verdrängen. Die lange gepredigte sterile Sauberkeit muß deshalb neu überdacht werden. Sterilität schafft zunächst ein ideales Millieu für strukturabbauende, also fäulniserregende Bakterien und Pilze. Dabei spielt es zunächst auch gar keine Rolle, ob das auf dem Felde, im Garten, im Haushalt oder im menschlichen Körper ist. Dort wo positive, also effektive, Mikroorganismen vorherrschen, haben negative, krankmachende keine Chance. Sollte dieses Gleichgewicht aus dem Ruder sein, so bietet sich mit effektiven Mikroorganismen die Möglichkeit dieses wieder herzustellen.

      Krankheiten bei Pflanzen, Tieren und anderen Lebewesen, die durch eine Vorherrschaft negativer Mikroorganismen begründet wurden, können demnach durch den Einsatz von EM1 einfach verschwinden. In der Natur herrscht der Grundsatz, dass Gesundes gesund erhalten wird und Krankes abgebaut und somit wieder in den Kreislauf zurückgebracht wird.

      • Wirkung von EM auf Substanzen
        • EM besitzen das Vermögen Kohlenstoffketten zu zerteilen.
          Deshalb wirkt sich EM1 nicht nur auf biologische sondern auch auf abiologische kohlenstoffhaltige Strukturen aus.
        • So ist zu beobachten, das durch den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen im Bereich von Mülldeponien die Zersetzungsgeschwindigkeit von bspw. Plastiktüten drastisch zugenommen hat.
        • ein weiterer Effekt von EM ist der Zurückgang der Fäulnisbakterien und somit ein Rückgang des natürlich auftretenden Geruches

    • Erfolge von EM1
      • Nordkorea stellt gesamte Landwirtschaft auf EM1 um (auch infolge der Hungerkatastrophe)
      • in Japan kompostet ein Großteil der Privathaushalte den Hausmüll mit EM
      • EM1 macht den Landbau ökologischer und ist effizienter als der Ökologische Landbau
        • im Vgl. EM1-Verfahren zum Ökologischen Landbau sind die Erträge beim EM1-Verfahren größer und konstanter bei einem teilweise höheren Grad an ökologischer Effizienz
        • der Ökologische Landbau geht von der natürlichen Bildung von Bodenmikroorganismen aus im Vgl. dazu geht das EM1-Verfahren von der Verdrängung der schädlichen Mikroben durch die Beimpfung des Bodens mit der 30fachen Dosis* der EM aus


        *30fache Dosis im Vgl. zur natürlich vorkommenden Menge an Mikroorganismen im Boden

    • Verwendung von Effektiven Mikroorganismen
      • in der Landwirtschaft
        • Güllebehandlung
        • Steigerung der Produktmenge
        • Steigerung der Produktqualität
      • in der Stadt / an der Strasse
        • Vitalisierung der Bäume
        • Vitalisierung des Bodens
        • Vorklärung der Abwässer
      • in der Landschaft
        • Vitalisierung von bedrohten Biotopen (Gewässer,Wald,Moor etc.)
        • Vitalisierung von belasteten Böden
        • Vitalisierung von Flora und Fauna
      • im Umweltschutz
        • Bekämpfung von Ölteppichen
      • im Haushalt
        • Reinigung mit ökologisch wertvollen Substanzen
    • EM Quellen
  • EM vergleichbare Varianten