Die ökologische Planung fasst aus Sicht
des Naturschutzes und der Landschaftspflege "interdisziplinäre
Beiträge zur Gesamt- und Fachplanung" zusammen (KNOSPE 1998,
8).
Ziele sollen im Sinne des BNatSchG die Sicherung und Entwicklung des
Naturschutzes und des Landschaftshaushaltes als auch die Vermeidung
beziehungsweise Minimierung nutzungsbedingter Beeinträchtigungen
sein. (vgl. TREND Forschungsgruppe, 1973; BIERHALS et. al. 1974, 76
ff.;KNAUER und UPPENBRINK 1987, 78; aus KNOSPE 1998)
Zur Erreichung der Ziele wurden Methoden, Maßstäbe und
Indikatoren etabliert (vgl Bechmann 1981, 27; Marks et. al. 1989,
28; Otto-Zimmermann 1989, 15; aus Knospe 1998, 8).
Die planungsmethodischen Instrumente der ökologischen Planung
sind die Eignungsbewertung und die Risikoanalyse.Bewertungsverfahren
sind entscheidungsvorbereitende Instrumentarien (vgl. Abb. 2), die
durch verständliche und transparente Vermittlung, in Wissenschaft
und Politik als Entscheidungsmodell akzeptiert werden. (KNOSPE 1998,
8)

Abb. 2 Stellung des Bewertungsverfahrens im Entscheidungsprozess (KNOSPE
1998, 9)
Modelle
Bewertungen sind ein Teil von Entscheidungsprozessen, die sich
in erkenntnisorientierte und handlungsorientierte Modelle unterscheiden.
Beide Modelle werden im Planungsprozess verknüpft.
Die erkenntnisorientierte Modelle zeigen Wechselwirkungen und Abhängigkeiten
auf, indem sie die Realität und ihre Zusammenhänge abbilden.
Handlungsorientierte Modelle bezwecken eine Vorbereitung der Entscheidung
durch Bewertungen, Handlungsempfehlungen oder Belastbarkeitsaussagen. |