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aktualisiert 30.11.2008
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Wissenschaft
Bewertung von Terrassen -
Evaluation of terraces - evaluación de las terazzas

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2.1.2 Ökologische Bewertungsverfahren

Belastungsverfahren und ökologische Wertanalyse
· Ermittlung des anthropogen bedingten Belastungsgrad des Landschaftshaushaltes
· Eignungsbeurteilung mit Aussagen über damit verbundene Folgewirkungen

Ökologische Wirkungsanalyse

Typische Vertreter der Ökologischen Wirkungsanalyse sind die "Ökologische Verflechtungsmatrix" (KIEMSTEDT 1971) und die "Ökologische Konfliktbewertungsmatrix" (BIERHALS, KIEMSTEDT, SCHARPF 1974, 76 ff.)
Anwendung findet diese Bewertungsmethodik in der Nutzwertanalyse. Hierbei wird zur Erfassung und Bewertung von Umweltbelastungen folgendermaßen verfahren:

· Ermittlung von Nutzungskonflikten durch "Verursacher-Wirkung" und "Betroffener-Standort" Betrachtung
· Umwandlung der gemessenen Belastungen in dimensionslose Rangstufen bei kardinaler Skalierung (konstante Gewichtung der Indikatoren)
· Aggregation der Teilbelastungen zu "nutzungs- und geofaktorenabhängigen Gesamtbelastungswert" (KNOSPE 1998, 14)

Bei der Vorgehensweise werden die Sach- und die Wertebene, als auch die Konflikte ausgewiesen. Nachteilig wirkt sich die unzureichende Begründbarkeit der kardinalen Wertsetzungen, und somit deren Aggregierung zum Gesamtnutzen aus. Die Bewertungsschritte von diesem Konzept sind eng verflochten mit kausalen Erklärungsmodellen für Umweltprozesse. Wissenschaftlich sind nicht alle Wirkungszusammenhänge der Umweltfaktoren und ihrer Einflüsse und Auswirkungen hinreichend geklärt. In der Planungspraxi bewährte sich der kausalanalytische Ansatz deshalb nicht (vgl. SCHEMEL 1985, 119).
Ökologische Risikoanalyse

Im Vergleich zum Belastungsverfahren der ökologischen Wirkungsanalyse wird bei der ökologischen Risikoanalyse nicht der vom Menschen verursachte Schädigungsgrad, sondern das durch anthropogene Nutzungseinflüsse auftretende Beeinträchtigungspotential ermittelt. In den folgenden vier Arbeitsschritten werden die ökologischen Daten und bekannten Wirkungszusammenhänge in planungsrelevante Aussagen umgesetzt:

· Ermittlung der Intensität potentieller Beeinträchtigungen durch das Vorhaben oder die Vorhabensalternativen
· Transformation der Werte der Beeinträchtigungsempfindlichkeit vorhandener Naturfaktoren und Nutzungen in dimensionslose Rangstufen
· Gewichtung nach Kriterienkatalog (vgl. Nutzwertanalyse 2. Generation, BECHMANN 1976) und schrittweise Aggregation der Werte
· Ableitung des Risikos der Beeinträchtigung durch Überlagerung des ersten drei Arbeitsschritte (mathematische Aggregation zu Gesamtrisiko entfällt)

Der aktuelle Terrassenbericht zum Zustand der europäischen Terrassenlandschaft kann hier eingesehen werden.