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Arbeitsschritte :
1. Datenerhebung
2. Wertberechnung
3. Wertsynthese (Aggregation) und
4. Wirkungsbetrachtung (Prognose)
Datenerhebung
- meist länderspezifische Auswahl von Indikatoren (von empirisch-soziologischen
bis zu system-analytischen Indikatoren)
- unterschiedliche Wertbeziehung der Indikatoren:
- substituierend (=ersetzend)
- komplementierend (=ergänzend)
- konkurrierend (=wett streitend) oder
- indifferent (=gleichgültig)
- bereits Auswahl der einzelner Kriterien birgt Gefahr der Subjektivität,
- Objektivität durch Offenlegung und Erläuterung der Indikatorenauswahl
(Darlegung der sektoralen Ziele der einzelnen Schutzgüter),
- Wertungen (=Zielerträge) haben planungsrelevante Gültigkeit,
wenn die zugrundliegenden Ziele gesellschaftlich akzeptiert sind
(KNOSPE, 1998, 18)
Wertsynthese
- viele Sachverhalte sind nicht direkt meßbar (häufig
nur Beschreibung zur Rangfolgenbildung möglich - bspw. Habitusbeschreibung
eines Baumes zur Ausweisung von Waldschadstufen)
- vorhandene nominale Daten (z.B. Bodentypen) nicht vergleichbar
- qualitativ unterschiedliche Einzelergebnisse werden zu einem Gesamtergebnis
aggregiert (Vermeidung von qualitativen Verlust oder falscher Wertzuweisung)
- Bewertungsproblem durch konträre Ziele (planerisch artikuliert
und schutzgutbezogen)
- Individuelle Auswahl oder Vorgabe von Zielen durch Wertenden (Entscheidungsträger)
- Bezug des Wertenden auf Zielhierarchie
- Lösung gesellschaftlicher Konflikte nicht planungswissenschaftlich
oder politisch in allgemein verbindlicher Form leistbar (KNOSPE,
1998, 18)
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