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aktualisiert 30.11.2008
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Wissenschaft
Bewertung von Terrassen -
Evaluation of terraces - evaluación de las terazzas
 




 
3.3 Methodik des argumentativen Bewertungsansatzes
  • Arbeitschritte wie in Wirkungs- und Risikoanalyse
  • Datenerhebung (Sachebene)
  • Wertzuweisung (Wertebene)
  • Wertsynthese (Entscheidungsebene)
  • Wirkungsanalyse (Durchführung aufgrund der Komplexität rein verbal)

Ergänzt wird die Arbeitsweise durch die Angleichung der "methodischen Bausteine" im Sinne eines hierarchisch gegliederten Mehr-Ebenen-Modells auf die unterschiedlichen räumlichen Ausstattungsmerkmalen und Nutzungsansprüchen (vgl. Abb. 4)


Abb. 4 Ablaufschema des methodischen Leitfadens für argumentative Planungsbeiträge zur Naturschutz- und Landschaftsplanung (KNOSPE 1998, 23)

Der methodische Leitfaden befasst sich mit:

  • der Aufstellung von allgemeinen Leitbildern sowie allgemeinen Zielsystemen (=Zielebene), die räumlich zu konkretisieren sind,
  • der Zusammenstellung von projektbedingten Wirkungen,
  • der Auswahl von Indikatoren zur Beschreibung und Bewertung der örtlichen Situation auf Basis räumlich konkreter Ziele und der Projekttypischen Wirkungen (=Wertebene),
  • der Darstellung von Qualitäten gemäß ihrer Entscheidungsrelevanz (=Entscheidungsebene) und
  • der Überprüfung und Konkretisierung der räumlich konkreten Leitbilder und Ziele auf Grundlage der erhobenen Ausstattungsmerkmale des Bezugsraumes und der Bewertungsergebnisse sowie Festlegung von Maßnahmen zur Verbesserung des Zielerreichungsgrades (=Entwicklungsebene).

Im Sinne eines Baukastenprinzips können die beschriebenen Arbeitshilfen einzelfallbezogen ausgewählt und nach dem vorgegebenen Muster geändert werden. Entsprechend dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der politisch-pragmatischen Anforderungen sind die Bausteine modulierbar oder zu ergänzen. (KNOSPE 1998, 24)

Arbeitshilfen existieren zum Aufstellen von Umweltqualitätszielen (vgl. Knospe 1998, 25), zur Entwicklung (vgl. ebd., 25 ff.) und zum Aufstellen (vgl. ebd., 29 ff.) von Leitbildern, zu Zielsystemen (vgl. ebd, 38), zu Zielvorstellungen (vgl. ebd., 42 ff.) und zu Projekttypen (vgl. ebd., 46 f.).

Leitbilder

Allgemeine Leitbilder (unkonkrete Vorstellung des Planers über ökologisch orientierte Entwicklung der Landschaft)
Räumlich konkrete Leitbilder (regional/standörtliche Leitbilder) - als konkreter Fall für Orientierung für den Erhalt oder die Entwicklung einer Landschaft


Abb. 5 Entwicklung von Leitbildvorstellungen (Knospe 1998, verändert)

Zielsysteme und Umweltqualitätsstandarts

Baukasten

Visionäre oder allgemeine Ziele sind abstrakt mit weitem Interpretationsspielraum. Einhaltung allenfalls tendenziell überprüfbar.
Konkrete Ziele sind durch Wertsetzung definiert und entsprechend überprüfbar.


Abb. 6 Ableitung konkreter Zielsysteme und Umweltqualitätsstandards (KNOSPE 1998, 41)

Arbeitshilfen

Kreislauf der empirischen Modellbildung


Abb. 7 Empirische Modellbildung (KNOSPE 1998, 59)

· Indikatorenbaukasten
· Verküpfungsregeln

Abb. 8 Ableitung der wertbestimmenden Merkmale (KNOSPE 1998, 83)

Zielsysteme

Projekttyp

Projekttyp
definiert zeitlichen Ablauf und mögliche räumliche Wirkungen eines bestimmten Typs von Vorhaben in Form einer allgemeinen, schutzgutbezogenen Checkliste (z.B. Autobahnbau, Bau von Gewerbegebieten, Bau von Terrassen oder Hotelneubau [vgl. Abb. 9)

Checkliste
zeigt Faktoren zur Wirkungsprognose und -beurteilung auf und bietet Anhaltspunkte zu schutzgutbezogenen, räumlichen Auswirkungen

Wirkungen

  • baubedingt
  • anlagebedingt
  • betriebsbedingt
  • störfallbedingt