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Der Inhalt einer zugrunde liegenden Entscheidung hängt wesentlich
von den Faktoren Informationsbasis und -verarbeitung ab.
Informationsbasis
Im folgenden werden die benötigten Grundlagen der Information
genannt. Die Analyse der einzelnen Informationselemente (bspw. der
Wertvorstellungen) hat jedoch nicht nur nach ihrer Art und Weise
zu erfolgen, sondern sie sind auch in ihrer Vollständigkeit
und Eingeschränktheit zu überprüfen. Um die Aussagekraft
der Informationen zu erhöhen, muss ebenso der benötigte
Detaillierungsgrad angegeben werden.
- Wertvorstellungen (politisch, Kulturell) als maßstäbliche
Grundlage
- Schwerpunkt der Untersuchung (d. h. Wirkungsbewertung in Abhängigkeit
von Intensität und räumlicher Ausdehnung)
- Indikatoren
Informationsverarbeitung
- Sachkenntnis des Bewertenden
- Art der Transformation von erhobenen Daten in Wertaussagen
- Art und Weise der Verknüpfung von komplexen Zusammenhängen
(zur Übersichtswahrung)
- Art der technischen Hilfsmittel (z.B. Computer, zeichnerische
oder tabellarische Darstellung) zur Verarbeitung der auftretenden
Datenmengen (Knospe 1998, 9 f.)
Gesetzliche Regelung
Seit dem "Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung"
(UVPG, 1990; vgl. § 2) beinhaltet die ökologische Planung
eine interdisziplinäre Erfassung der Landschaftspotentiale
und Raumnutzung auf Europaebene.
Zu diesen Potentialen zählen Boden, Grundwasser, Klima, Luft,
Flora / Fauna (sowie ihre Lebensgemeinschaften), Landschaftsbild,
Wohnen, Erholen und Kulturelles Erbe einschließlich ihrer
Wechselwirkungen.
Standortfaktoren:
- Boden, Wasser, Klima, Luft, Flora und Fauna sind ursprünglich
auf die Nutzung bezogene Datenbestände.
Nachhaltigkeitsfaktoren:
- Landschaftsbild, Wohnen, Erholen und Kulturelles Erbe einschließlich
ihrer Wechselwirkungen
- Einführung des Potential- und Funktionsbegriffes zur Erweiterung
der Standortfaktoren als deren Grundlagen für Mensch, Flora
und Fauna.
- Statt nur die Nutzungsfähigkeit heranzuziehen, werden ebenso
der Erhalt und die Entwicklung der Landschaft im Sinne der Nachhaltigkeit
betrachtet.
Zusammenfassung der inhaltlichen Anforderungen
Die inhaltlichen Anforderungen, mit denen ein Bewertungsverfahren
qualitativ erfasst wird, werden im folgenden kurz zusammengefasst.
- Aussagefähigkeit
- Objektivität
- Praktikabilität
- Raumbezug
- Reproduzierbarkeit
- Sachbezogenheit
- Transparenz und Nachvollziehbarkeit
- Trennung von Sach- und Wertebene
- Validität
- Zeitbezug
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