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aktualisiert 03.10.2011

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Händler enttäuscht von Groupon & Co

Groupon und Co enttäuscht und geht zurück

pte New York, Berlin 03.10.2011 -Nach dem boomenden Start von Rabattseiten im Internet macht sich nun immer mehr Ernüchterung breit. Allen voran Marktführer Groupon. Der wert von Groupon wird 30 Mrd. Dollar geschätzt. Ein Börsengang des einst so erfolgreichen Start-ups wird immernoch angestrebt.

Das Hauptproblem sind die enttäuschten Händler, die sich mehr Loyalität von den Neukunden und mehr Nebenverkauf gewünscht haben. Auch Groupons Nachahmer sehen diese Zeichen des Rückgangens, berichtet die New York Times. Zum einen ist der Markt allmählich übersättigt, zum anderen hat sich vor allem für Händler herausgestellt, dass das System Groupon einen Haken hat. Branchenkenner verweisen zudem auf den Umstand, dass die Schnäppchen-Mentalität in vielen Ländern Europas oft eine andere ist als in den USA. Den Nutzern von Coupon-Seiten wird dort versprochen, dass sie künftig bei jedem Einkauf sparen können und nie den vollen Preis bezahlen müssen, erhoffen sich Händler durch derartige Werbeaktionen neue Kunden - die dann eben auch bereit sind, den vollen Preis zu bezahlen. Die Vollzahler bleiben jedoch aus, so die Beschwerden der Einzelhändler. Doch auch auf der Anbieterseite herrscht Katerstimmung. Große Player wie Amazon oder Facebook haben wieder zurückgerudert und sehen den Markt kritisch.

Besonders gesättigt ist der US-Markt. Alleine im Stadtgebiet von New York finden sich im Moment über 40 Coupon-Anbieter. Von der Branche hatten sich viele das große Geld versprochen. Mit der Zeit zeigte sich jedoch, dass nur wenige tatsächlich erfolgreich handeln.

Facebook-Videos infiziert
"Likejacking" macht Malware-Sites bekannt

dont like it too much ;-)

Manche Marketing Agentur verwendet Likejacking als Form der Werbung für Guerillia Marketing Strategien meint ECOconsum Experte Robert Hildebrandt.

pts Mountain View, Berlin 08.09.2011 - "Der Like-Button (auf Deutsch "gefällt mir-Schaltfläche") war schon immer ein Spionage-Tool, das war auch Facebook von Anfang an klar (IT-Experte Christian Jeitler von Quintessenz)". Jede Software, die derart tief in die Privatsphäre seiner User eingreift oder die Bequemlichkeit fördert, kann auch missbraucht werden, so Jeitler. Als der deutsche Heise-Verlag einen "sicheren" Like-Button einführen wollte, drohte Facebook, dieses IT-Verlagshaus zu sperren. "In den Zeiten des Web 2.0 ist der Nutzer nicht mehr Kunde, sondern das Produkt, das es zu verkaufen gilt."
Nach einer aktuellen Untersuchung von Symantec http://symantec.com zielen 15 Prozent aller Videos, die auf Facebook veröffentlicht werden, auf Betrug ab. Der erschreckende Befund des kalifornischen Sicherheitskonzerns wurde anhand der Analyse von 3,5 Mio. Videoposts, die am 2. August von Facebook-Usern online gestellt wurden, erstellt. Dabei steckt entweder die Absicht dahinter, andere User mit Malware zu infizieren, oder das Ziel sind Konteninformationen.
Likejacking als Risiko

Likejacking ist nah mit Klickjacking verwandt, nur dass diesmal eben das Sammeln von Likes statt Klicks das Ziel der Angreifer ist. Dazu verwenden diese Inlineframes, also Elemente zur Gestaltung von HTML-Websites, die so im Video versteckt sind, dass jeder Klick auf das Video automatisch in einem Like resultiert. Der User stellt damit das Video auf seine eigene Pinnwand - sorgt also für dessen Verbreitung - und verschafft zusätzlich ohne sein Wissen einer Site einen höheren Bekanntheitsgrad, die mit schädlicher Software agiert.

Noch ein Tipp vom Experten - Wer den Like-Button drückt ist mit dem Thema verlinkt und kann so von Suchmaschinen /crawlern mit dem Thema in Verbindung gebracht werden. Amy Winehouse > Tod > Drogen > etc. Das kann auf den potentiellen neuen Arbeitgeber eventuell abschreckend wirken.

Habt Ihr solche Erfahrungen gemacht? Dann mailt an experte(at)hildebrandt4you.de

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